Die wesentlichen Bestandteile sind die Module, deren Trägerrahmen und die Wechselrichter. Unsere Anlage besteht aus 48 Kyocera polykristallinen Modulen zu je 185 kWp und zwei Wechselrichtern.
Ich entschied mich für die teureren polykristallinen Module, da nur eine relativ kleine Dachfläche zur Verfügung stand und diese Module die maximale Energieausbeute pro Quadratmeter liefern. Monokristalline Module eignen sich für Anlagenbetreiber, die sehr große Flächen zur Verfügung haben und so auch mit einfachen Modulen hohe Ernteerträge erzielen. Fronius Wechselrichter wurden mir von meinem Solateur empfohlen, dessen langfristige Erfahrungen die Zuverlässigkeit von Gerät und Herstellerservice versicherten. Der Sonnenstrom wird durch die zwei Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und in das Netz eingespeist. Ein Fronius 20 ist an zwei Stränge zu je 8 Modulen angeschlossen, der zweite Fronius 60 an drei Stränge zu je 10 Modulen.
Erforscht werden sollen derzeit in Kalifornien mit einer lichtreaktiven Emulsion beschichtete Folien, die sehr viel einfacher und erheblich billiger herzustellen seien sollen, als die aktuellen Module. Auf großen Rollen wird das Trägermaterial maschinell mit der Emulsion beschichtet, ähnlich wie das Papier in einer Druckerei. Der künftige Preis soll nur noch ca. 10% vom Preis der aktuellen Module ausmachen. Bis diese neuartige Technik erhältlich ist, wird noch eine zeitlang vergehen. Wer vorhat, Sonnenstrom zu erzeugen sollte beachten, dass die gesetzliche Vergütung für den eingespeisten Strom jährlich sinkt.
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